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Bienengesund- bzw Krankheiten
Am Mittwoch 29.4.2026 konnten ca 30 interessierte Imker-innen auf Einladung des Imkervereins Jade-Weser in Sürwürden an einem Vortrag von Frau Stefanie Ludewig zum Thema Bienengesund- und -krankheiten teilnehmen.
Frau Ludewig ist seit letztem Jahr beim LAVES Institut für Bienenkunde in Celle als Bienenfachberaterin tätig und Ansprechpartnerin für Fragen zur Bienenhaltung.
Sie Informierte in einem kurzweiligen Vortrag zu anzeigepflichtigen Seuchen wie Amerikanische Faulbrut, dem Befall mit dem Kleinen Beutekäfer, Varroa- und Tropilaelaps- Milben. Neben rein rechtlichen Hinweisen wie Einrichtung von Sperrbezirken 1 km im Umkreis zum betroffenen Standort, der Beprobung aller in diesem Radius liegenden anderen Bestände, wurden auch Wege zur Sanierung befallener Bestände aufgezeigt. Hierbei zeigte sich, wie wichtig die rechtlich verbindliche Meldung der Bienenhaltung und deren Standorte für dies Veterinärämter ist. Auch wurde nochmals auf das freiwillige AFB-Monitoring mittels Futterkranzprobe verwiesen.
Frau Ludewig zeigte auf, dass ein sogenanntes Bienenseuchenmobil des Landesverbandes für Sanierungsmassnahmen zur Verfügung steht und bei Bedarf angefordert werden kann. Für interessierte Imker-innen werden in Celle auch Kurse zur Ausbildung zum Biensachverständigen (BS) bzw. die Auffrischungskurse angeboten.
Weiter ging es über verschiedene bakterielle und virale Erkrankungen zu den von Pilzen verursachten Schäden und Befallsbildern.
Nosemose (Frühjahrsschwindsucht), ein einzelliger Parasit. Wird verursacht durch die Mikrosporidien Nosema apis und Nosema ceranae, die das Verdauungssystem schwächen und ganze Völker gefährden können.
Zum Schluss wurde der Komplex: „Grundlagen für gesunde Bienenvölker“ abgearbeitet.
Nach ca 3 Stunden voller Informationen ging der Abend dann zu Ende.
Locktopf für Asiatische Hornisse
Richtiges Vorgehen im Frühjahr - Locktöpfe
Die Asiatische Hornisse schadet unseren Honigbienen erst ab dem Spätsommer. Doch für eine sinnvolle Bekämpfung ist es jetzt sehr wichtig, die Augen offen zu halten. Eine Sichtung ist sehr wahrscheinlich, wenn Sie in einem stark betroffenen Gebiet leben. Orientieren Sie sich an der Übersichtskarte des Landes Baden-Württemberg, ob es in Ihrem Umfeld Sichtungen und/oder Nester gab (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur und-landschaft/asiatische-hornisse-fundortkarte) . Bei Nestfunden und Entfernungen im vergangenen Jahr in Ihrem Gebiet empfiehlt sich das Aufstellen von Locktöpfen auf jeden Fall.
Mit einem schnell gebauten Locktopf (Anleitung wird unten bereitgestellt) kann allen hungrigen Insekten eine gefahrlose Futterquelle zur Beobachtung bereitgestellt werden. Die im letzten Jahre begatteten Jungköniginnen sind nach ein paar warmen Tagen auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz zur Anlage der Primärnester. Hierfür benötigen die Jungköniginnen viel Energie und somit kohlenhydratreiche Nahrung.
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Wildbiene 2026
Infobrief des LAVES-Instituts für Bienenkunde